Trio ExomeXtra®

Höchste diagnostische Ausbeute – elterliche Daten ermöglichen eine neue analytische Dimension

Trio ExomeXtra® vereint die gesamte analytische Stärke von ExomeXtra® mit einer zusätzlichen Datenebene: den elterlichen Genotypen. Bei Patientinnen und Patienten mit komplexen, heterogenen oder unspezifischen Symptomen erzielt dies die höchste diagnostische Ausbeute – mit einer Steigerung von 5 bis 15 Prozentpunkten im Vergleich zur Analyse einer einzelnen Probe.

Ist Ihre Patientin oder Ihr Patient in Deutschland versichert? Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Zentrum für Humangenetik Tübingen beraten Sie gerne!

Die Vorteile von ExomeXtra® auf einen Blick

Besser als Exom

Detektiert 20 % mehr krankheitsverursachende Varianten als herkömmliche WES

Smarter als Genom

Umfassendere Abdeckung dort, wo es klinisch relevant ist – Detektion von Variantenklassen, die mit herkömmlicher WGS nicht zuverlässig erfasst werden

CNV-Detektion mit Array-CGH-Auflösung

 Genomweite Erkennung von Deletionen und Duplikationen

Befunde mit direktem klinischem Nutzen

 Varianten im klinischen Kontext interpretiert, mit direkt verwertbaren Empfehlungen – erstellt von unserem interdisziplinären Team

Unser Versprechen an Sie

Icon zur Visualisierung der Dauer

Schnelle Bearbeitung

Typischerweise 3-4 Wochen nach Probeneingang

Icon zur Visualisierung unseres Sicherheitsversprechens

Sicherheit

Höchste Vertraulichkeit und Qualitätsstandards

Icon das Zuverlässigkeit symbolisiert

Zuverlässigkeit

Rundum Betreuung bei jedem Schritt

Sehr vereinfachte grafische Darstellung eines Befund

Verständlichkeit

Übersichtlich aufbereiteter medizinischer Befund

Der diagnostische Vorteil der Trio-Analyse

Bei der Trio-Analyse werden beide Elternteile gemeinsam mit der Indexpatientin oder dem Indexpatienten sequenziert. Die daraus resultierende Vererbungsanalyse reduziert die Anzahl relevanter Varianten deutlich und liefert zusätzliche Informationen für deren klinische Bewertung.
Dieser vergleichende Ansatz identifiziert de novo-Varianten, compound-heterozygote Konstellationen und Vererbungsmechanismen, die bei einer Analyse mit einer einzigen Probe nicht erkannt werden können. Das Ergebnis: eine Steigerung der diagnostischen Ausbeute um 5 bis 15 Prozentpunkte.

Elterliche Daten ermöglichen es uns, den Vererbungsweg von Varianten zu bestimmen — oder festzustellen, ob sie de novo entstanden ist. Dies reduziert die Anzahl der klinisch zu bewertenden Varianten deutlich und ermöglicht die Detektion von Konstellationen, die bei einer reinen Indexanalyse nicht identifiziert werden können.

  • de novo — neu im Index, bei keinem Elternteil vorhanden
  • compound heterozygot — zwei Varianten in demselben Gen im Index auf unterschiedlichen Allelen; jeder Elternteil trägt nur eine der beiden
  • X-linked — männlicher Indexpatient ist hemizygot, die Mutter ist heterozygot für eine Variante auf dem X-Chromosom
  • elterlicher Mosaizismus — Index ist heterozygot, ein Elternteil trägt einen geringfügigen Mosaizismus für dieselbe Variante
  • homozygot — homozygot im Index, heterozygot bei beiden Elternteilen

Graphic Trio ExomeExtra® filter

Abbildung1: Schematische Darstellung der Trio-Exom-Filterung, die auch leicht betroffene Eltern berücksichtigt. Die Filterung mit den elterlichen Varianten ermöglicht z. B. die Erkennung von Compound-heterozygoten Varianten.

Eine uniparentale Disomie (UPD) liegt vor, wenn beide Kopien eines Chromosoms vom selben Elternteil stammen. UPDs können Erkrankungen aufgrund von Imprinting-Effekten, zugrunde liegenden homozygoten pathogenen Varianten oder geringfügigen Mosaikanomalien hervorrufen und sind nur mit elterlichen Daten nachweisbar.

Wir berichten alle vier möglichen UPD-Konstellationen — maternale Heterodisomie, maternale Isodisomie, paternale Heterodisomie und paternale Isodisomie. Wir decken sowohl UPDs ganzer Chromosomen als auch von Chromosomenabschnitten ab.

Graphic of the inheritance pattern of uniparental disomy (UPD)

Abbildung 2: Schematische Darstellung des Vererbungsmusters der uniparentalen Disomie (UPD). Eine UPD tritt auf, wenn beide Chromosomenpaare nur von einem Elternteil vererbt werden, d. h. das Chromosom des anderen Elternteils für dieses Paar fehlt. Die Abbildung zeigt die möglichen Arten von UPDs, die mütterlicherseits (beide rot) oder väterlicherseits (beide blau) vererbt werden können. UPDs werden außerdem je nach Konstellation weiter unterteilt: wenn ein Chromosom doppelt vererbt wird (Isodisomie) oder wenn jedes Chromosom des Paares vererbt wird (Heterodisomie).

Service Details

Umfang der Analyse

  • Alle kodierenden Regionen
  • >46.000 nicht-kodierende krankheitsassoziierte Regionen (tief intronisch, regulatorisch)
  • Gene für nicht-kodierende RNA
  • Mitochondriales Genom (mtDNA)
  • Upstream Spleißstellen
  • Detektion von Mosaikvarianten
  • Genomeweite Detektion von Kopienzahlveränderungen (CNVs)
  • Detektion uniparentaler Disomie (UPD)
  • Analyse von Vererbungsmustern — de novo, compound-heterozygot, X-linked, elterlicher Mosaizismus
  • Gesonderte Analyse für Eltern mit geringer Ausprägung – reduzierte Penetranz, variable Expressivität, Imprinting-Effekte
  • Screening auf relevante Infektionen

Umfang des medizinischen Befunds

  • Alle relevanten Variantentypen: Sequenzvarianten (SNV, Indel), Kopienzahlvarianten (CNV) und große Aneuploidien — einschließlich Mosaikvarianten
  • Varianten der ACMG Klasse 3, 4 und 5 – klassifiziert und interpretiert im Kontext des Phänotyps Ihrer Patientin oder Ihres Patienten
  • Varianten mit unklarer Signifikanz (VUS), weiter klassifiziert nach der Wahrscheinlichkeit einer pathogenen Auswirkung
  • Vererbungsmuster und Ergebnisse der UPD-Analyse
  • Direkte Empfehlungen für das klinische Krankheitsmanagement und ggf. weitere Tests
  • Evaluierung der genetischen Relevanz für die Familienplanung

Optionale Add-On Services

  • Analyse aller ACMG-Gene
  • HLA-Typisierung
  • Pharmakogenetische Analyse einschließlich Informationen zur Dosierung
  • Reassessment-Service

Beispielbefund

Unsere Standardanforderungen für Proben

  • 1 ml –2 ml EDTA-Blut (empfohlene Probenart)
  • Genomische DNA (1 µg –2 µg)
  • DBS-Karten, Wangenabstriche oder Speichel sind ebenfalls möglich

Hier finden Sie weitere Informationen zum sicheren Versand Ihrer Probe.

Andere Probenmaterialien sind auf Anfrage möglich. Bitte beachten Sie, dass bei unzureichender Probenqualität die Analyse fehlschlagen kann. Wenn Sie mehr als eine Option an Proben haben, kontaktieren Sie uns bitte (diagnostic-support@cegat.de) und wir werden Ihnen bei der Auswahl der optimalen Probe für Ihre Patientin oder Ihren Patienten helfen.

Diagnostikablauf

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Beratung & Auswahl des Tests

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Probenentnahme & Probenversand

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Analyse der Probe

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Befundübermittlung & Beratung

Weitere Informationen

5 Jahre ExomeXtra® mit Dr. Florian Battke

Webinar: Lernen Sie wie wir Ihnen dabei helfen können, komplexe Patientenfälle zu lösen.

Trio-Exom-Diagnostik: Eine der effektivsten Methoden in der genetischen Diagnostik

Hinweis: Die Videos sind nur in englischer Sprache verfügbar

Downloads

Einsendeformular Exom (DE)
Sample Report Trio ExomeXtra®
Rare Disease Diagnostics Brochure
Rare Disease Diagnostics Flyer (EN)
Exome Diagnostics Tech Note (EN)
What Is the Real Diagnostic Benefi t of Whole-Genome Sequencing?

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Diagnostik-Support

Wir unterstützen Sie auf Wunsch bei der Auswahl der diagnostischen Strategie – für jede einzelne Patientin und jeden einzelnen Patienten.

Das Diagnostik-Support Team der CeGaT